Dexter: Bildersammlung

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Brieffreundschaften

Früher, in meiner Kindheit, war es noch beliebt, das Briefeschreiben. Heute, in der Zeit  der E-mails und Smartphones, ist es nahezu ausgestorben. Bei mir persönlich begann das Interesse an der Kunst des Briefeschreibens als ich ungefähr zwölf Jahre alt war. Im Französischunterricht wurden Korrespondenzen mit Schülern von der Partnerschule in Buchy organisiert. Ich hatte Glück, da meine Korrespondetin interessant war und wir einige Gemeinsamkeiten hatten. Wir waren ein paar der wenigen die diese Freundschaft über die Jahre während der Schulzeit aufrecht erhalten konnten. Im Rahmen dieses Schulprojekts besuchte sie mich in Deutschland und ich besuchte sie in Frankreich. Zu der Zeit war Letternet, ein Portal für Brieffreundschaften der deutschen Post, beliebt. Da ich neugierig war auf neue Bekanntschaften aus anderen Ländern und mir das Briefeschreiben gefiel, meldete ich mich dort an. Damals musste man sich im Internet auf der Seite anmelden und bekam per Post passende Addressen zugeschickt. Dann lag es an einem selbst die Briefe zu verfassen. In der Zeit habe ich viele Addressen zugeschickt bekommen. Jedoch wurden meine Briefe nur zu einem Bruchteil beantwortet. Am Ende konnte ich aber zwei gute Freundschaften verbuchen, mit einer Brieffreundin aus Bulgarien und einer anderen aus Schottland.

Nach einigen Jahren wurde es jedoch immer seltener, dass ich einen Brief bekam oder schrieb, da die Ausbildung bei mir, wie auch bei meinen Brieffreundinnen Vorrang hatte. Leider verlief es sich dann irgendwann komplett.

Nun vor einem Jahr fragte ich mich ob es noch Menschen gibt, die immernoch Briefe schreiben und Brieffreunschaften pflegen. So fing ich an zu recherchieren. Ich meldete mich erneut bei Letternet an, was mittlerweile ein anderes Konzept hatte. Da sollte man nun eigenverantwortlich Adressen austauschen. Leider war dort kaum noch jemand aktiv. Aber eine Adresse, die ich anschrieb war ein voller Erfolg. Es war eine junge Frau in meinem Alter mit sogar ähnlichen Interessen aus Walla Walla, Washington, USA. Wir schreiben uns regelmäßig, auch wenn zwischendurch ein Monat vergeht. Es ist immer wieder eine Freude einen Brief zu bekommen. Kurz nachdem dies klappte, musste Letternet das Portal schließen. Aufgrund von mangelndem Interesse und ähnliches hat sich die Seite für die Betreiber nicht rentiert.

Nach einiger Recherche merkte ich dass zwar noch einige Menschen Interesse an Brieffreundschaften haben, jedoch auch viele suspekte Leute dort unterwegs sind. Die kostenlosen Internetseiten wirken altbacken und teils inaktiv. Bei einigen meldete ich mich trotzdem an. Diese Seiten ziehen wohl hauptsächlich Männer an die Frauen suchen, Leute aus ärmeren Ländern die Geld wollen oder auch Gefängnisinsassen. Ich bekam einige Anfragen die genau das beinhalteten.. ziemlich befremdlich. Eine Seite namens „sassociations.net“ wirkte etwas ernstzunehmender. Dort schreiben Interessierte am Briefeschreiben ihre Anzeigen mit einem kurzen Steckbrief, die man dann anschreiben kann. Dies habe ich dann getan und bekam direkt Antworten. So lernte ich einige interessante junge Frauen in den USA, Canada und Schweden kennen mit denen ich Kontakt per Brief halte. Wie früher stoppten einige nach ein zwei Briefen, aber ein paar andere hielten das Jahr über Kontakt.

Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache aber mir macht es Spaß Briefe zu schreiben und sie kreativ zu gestalten. Ebenso ist es schön solche kreativen Briefe zu bekommen und in der Hand zu halten. Ich bin immer noch offen für neue Möglichkeiten Bekanntschaften per Brief zu machen. Falls jemand Tipps hat, immer her damit. Vielleicht ist einmal jemand dabei mit dem man sich super versteht und sich daraus eine Freundschaft entwickelt. So könnte man optimalerweise fremde Länder und Kulturen auf eine andere Art und Weise kennen lernen.

Dexters Katze Pilar

Pilar3Von Anfang an habe ich geplant dass Dexter eine Mitbewohnerin bekommt. 2013 war es dann soweit, denn ich zog in meine eigene Wohnung die über genügend Platz für zwei Katzen verfügt. Im Dezember wurde ich auf Herztier aufmerksam, ein Verein der Straßenhunde und -katzen in Spanien rettet, versorgt, kastriert und weitervermittelt. Ein Teil der Mitglieder lebt in Spanien, ein anderer in Deutschland. Somit vermitteln sie die Tiere auch an Deutsche. Als ich mich auf deren Homepage umsah, stoch mir ein besonders schönes Kätzchen ins Auge. Sie ist zwar ein Mischling, ihr Fell sieht aber aus wie das von norwegischen Waldkatzen. Sie wurde mit ihren Geschwistern auf einer Baustelle gefunden, wo sich die Kitten aufhielten und vom Müll ernährten. Ihre Mutter war nicht in Sicht, so wurden sie eingesammelt und zum Tierarzt gebracht. Dort wurden sie geimpft, kastriert und dann vermittelt. Ich meldete mich spontan auf die Anzeige und wollte die Kleine unbedingt adoptieren. Die Zuständige erklärte mir alles und wies mich darauf hin dass sie sehr ängstlich und scheu sei. Jedoch wollte ich es trotzdem wagen. Danach ging es ganz schnell: sie reiste mit dem Vereinsmitglied nach Deutschland, in meine Stadt. Die Kitten verbrachten einige Tage bei einem anderen Mitglied welches sich um Vermittlungen kümmerte, wo ich Pilar schließlich abholte.

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Ich war glücklich darüber dass sie endlich da war… leider zeigte sich dann wie extrem ängstlich und scheu sie war. Sie versteckte sich in den Ecken, ließ sich nicht anfassen und fauchte hin und wieder. Dexter war ziemlich aufdringlich und schnupperte ständig an ihr und wollte mit ihr spielen. Daran war gar nicht zu denken, sie zeigte dass sie noch nicht bereit war. Somit trennte ich die beiden für einige Zeit räumlich. Als ich sie streichelte, haute sie zwar nicht ab, war jedoch wie in Schockstarre. Das ging eine Weile so bis sie Stück für Stück auftaute. Die erste Zeit versteckte sie sich tagsüber und spielte dann nachts und erkundete die Wohnung. Nach Wochen waren Pilar und Dexter schließlich Freunde. Die beiden spielten, schmusten und putzten sich gegenseitig. Pilar wurde immer offener. Bis heute lässt sie sich ungern von mir und meinem Freund anfassen. Aber wohl fühlt sie sich allemal; tobt herum, spielt, maunzt und versteht sich blendend mit Dexter, was ja eigentlich das Wichtigste ist.

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Auch wenn sie immer noch ängstlich ist, sitzt oder liegt sie oft in meiner Nähe und beobachtet gern. Sie legt sich oft aufs Sofa, an meine Seite und döst. Anfassen darf ich sie nicht, dann haut sie sofort ab. Aber es scheint als genieße sie die Nähe trotzdem, nur halt auf ihre Weise. Von Woche zu Woche wird sie offener. Nun ist ein Jahr vergangen und anfangs hätte ich nicht gedacht dass sie so auftaut. Dexter hat ihr viel beigebracht und ich hoffe dass sie in einem weiteren Jahr auch so ein anhängliches Kätzchen ist wie er.

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Mein Kater Dexter

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Meine Mutter hat mir die Katzenliebe weitergegeben. Seit ich denken kann, hatten wir Katzen im Haus. Es sind einfach wundervolle, gutmütige Wesen. Als ich dann vor ca. 6 Jahren auszog, vermisste ich die Gesellschaft unserer Katzen und wollte unbedingt eigene haben. Zum Glück hatte unsere damalige Nachbarin einen anmutigen reinrassigen Siam- Kater der unsere schlichte Europäisch Kurzhaar Katze mehrmals begattete. Bei einigen Würfen kamen Mischlinge heraus die der Rasse „Snowshoe“ exakt gleichen. So auch bei dem Wurf wobei Dexter herauskam. Drei von vier Kitten waren schwarz- weiß, ähnlich wie die Mutterkatze. Der vierte war Dexter, der zuerst einer weißen Ratte glich. Die typische Fellfärbung kam erst später und wurde mit der Zeit immer dunkler. Er weist typische Merkmale der Snowshoes auf. Sie gelten als intelligente, neugierige und lebhafte Tiere. Der kleine Dexter hat mir auf Anhieb gefallen, somit adoptierte ich ihn. Ich nannte ihn übrigens „Dexter“ weil die gleichnamige Serie eine meiner Lieblingsserien ist.

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Die erste Zeit über war er einfach entzückend. Neugierig erkundete er täglich alle Ecken und Spalten in meiner Wohnung. Er war ziemlich verschmust, döste meist auf meinem Schoß und wich mir kaum von der Seite. In seiner „Pubertät“ wurde es jedoch kritisch… sein Urin roch beißend und er nervte bevorzugt nachts herum indem er laut mit irgendwelche Gegenstände herumwirbelte. Schließlich wurde er geschlechtsreif und es war anscheinend normal dass er sich so verhielt. Eine Kastration war notwendig.

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Alles verlief einwandfrei ohne Komplikationen. Danach war alles bestens. Der beißende Uringeruch ließ nach und das nächtliche Nerven und Maunzen hörte auf. Er wurde sogar noch verschmuster als er zuvor schon war. Bis heute verbringt er nahezu jede Nacht schmusend neben oder auf mir. Mittlerweile ist er noch ausgeglichener da er nun seit einem Jahr eine Mitbewohnerin hat. Dexter ist neugierig, verschmust und immer offen gegenüber Menschen. Sein Futter teilt er sich selbst ein, meldet sich wenn ihm was nicht passt und knabbert an der Verpackung herum wenn er ein Leckerchen möchte. Wenn er geschmust werden möchte, kommt er von alleine an und legt sich auf meinen Schoß. Er ist etwas ganz Besonderes und für mich der beste Kater überhaupt.

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